Eglifilets

Süsswasserfisch und Dèzaley: eine Kombination, welche nicht nur die Weinproduzenten am Genfersee schätzen. Sie essen den Fisch mit einem Stück Brot, ohne Beilagen und Sauce. Das folgende Rezept stammt von Frédéric Thorthe, der in Cully das Fischrestaurant «La Cambuse» betreibt. Es ist die traditionelle Zubereitungsart, die am Lac Léman (Genfersee) üblich gewesen war, bevor die Methode «à la meunière» [nach Müllerin-Art] aufkam.

Rezept für 4 Personen
 
800 Gramm Eglifilets (ohne Haut)

eine halbe Stunde in Bier marinieren, abtropfen lassen und auf Küchenpapier trocknen; leicht im Mehl wenden.

1 Liter Erdnussöl

auf 190 Grad erhitzen und die Fischfilets frittieren; auf Küchenpapier legen; salzen.

50 Gramm Butter

bräunen und über die Fische giessen.

1 Bund Petersilie

hacken und über die Fische geben.

1 Zitrone

je mit einem Schnitz servieren.

«Egli» ist ein Schweizer Wort für «Barsch». Dieser Fisch existiert weltweit in fast allen Gewässern. In Thailand ist er als «Pla Daeng» (oder «Red Snapper») als Rotbarsch weit verbreitet. Dieses Rezept lässt sich deshalb auch auf Salzwasserfische anwenden. Nur, den originalen Dèzalay dazu gibt es nur am Genfersee.